Ökostrom wird aus regenerativen Quellen gewonnen

Ökostrom, Grünstrom, Naturstrom, sauberer Strom = erneuerbare Energien

Ökostrom ist elektrische Energie, welche auf nachhaltigem Wege aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird. Modernste technische Entwicklungen ermöglichen es, Strom mit deutlich geringeren Emissionen herzustellen und somit der Umweltverschmutzung vorzubeugen.

Durch Sonne, Wasser, Wind und Biomasse sollen uns praktisch unerschöpfliche Energieversorger zur Verfügung stehen. Bei der Erzeugung der Energie wird beachtet, dass auch während des gesamten Herstellungsprozesses der einzelnen Anlagen ebenfalls umweltfreundliche Verfahren eingesetzt werden.

Mittlerweile ist es vor allem in den Industrieländern besonders wichtig geworden den CO2 Ausstoß so gering wie möglich zu halten, da wir am meisten produzieren und die globale Erwärmung fördern. Kohlenstoffdioxid aus fossilen Brennstoffen ist zu über 50% der Hauptverursacher am Klimawandel und da konventioneller Strom aus eben diesen Brennstoffen erzeugt wird ist die Energieversorgung die größte Quelle von Treibhausgasen.

Energie, beispielsweise aus Braunkohle- oder Steinkohlekraftwerken, sowie aus Erdgas hat in Deutschland noch einen relativ hohen Anteil am Strommix. Jedoch waren im vergangenen Jahr ca. 25% der gelieferten Kilowattstunden aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen worden und der Naturstrom somit der größte einzelne Anteil zu den Anteilen anderer Quellen.

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Wenn Licht zu Strom wird, spricht man von Sonnenenergie.

Bei der Photovoltaik wird Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umgewandelt, welche so entsteht: Wenn Lichtteilchen (Photonen) in geeigneten Materialien aufgenommen werden, entstehen positive und negative elektrische Ladungsträger, die sich innerhalb dieser Materialien nahezu frei bewegen können. Dadurch wird die Energie der Lichtteilchen zu einem wesentlichen Teil auf diese Ladungsträger übertragen. In photovoltaischen Energiewandlern werden diese Landungsträger wählerrisch nach positiven und negativen Ladungen getrennt. Dann werden sie zu der anderen Schicht transportiert und es entsteht ein Ladungsüberschuss. Deshalb entsteht zwischen den beiden Elektroden eine elektrische Spannung, die die Ladungsträger in einem externen Stromkreis einen elektrischen Strom erzeugen lässt. Dieser entsprechende Strom ist dann umgewandelte Sonnenenergie.


Energie durch die Kraft des Wassers.

Eine weitere Art der erneuerbaren Ökostrom Erzeugung ist die Nutzung von Wasserkraft, auch Hydroenergie genannt. Dabei treibt fließendes Wasser die Turbinen der Wasserkraftwerke an und wird in elektrische Energie umgewandelt. Diese Form der Stromproduktion ist die drittbedeutendste weltweit, direkt nach Kohle- und Erdgasstrom. Im Gegensatz zu diesen beiden Formen ist die Wasserenergie um Einiges ressourcenschonender, da Wasser nicht verbraucht wird und zu den regenerativen Rohstoffen zählt. Anstatt ausschließlich Strom aus fließenden Gewässern, wie Flüssen, Meeren oder Wasserspeichern zu gewinnen werden auch Abflussgewässer benutzt, da diese nah am Verbraucher liegen und ökologisch weitgehend bedenkenlos für die Energieversorgung nutzbar sind.


Die Bewegungsenergie des Windes erzeugt elektrischen Strom.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Ökostrom klimaschonend herzustellen. Die in Deutschland wohl bekannteste Methode ist die Energie aus Wind. Das Grundprinzip ist schon seit Jahrtausenden bekannt – ob Segelschiff oder Windmühle, beides wird durch die Windkraft in Bewegung gesetzt. So auch die Rotorblätter der Windkraftanlagen, welche durch die kinetische Energie des Windes angetrieben werden und über einen Generator elektrischen Strom erzeugen. Windkraftanlagen im Norden Deutschlands sind durch die starken Winde wirtschaftlich attraktiv und zuverlässig. Moderne Windkraftanlagen erweisen sich schon nach wenigen Monaten als effizient, da sie die eingesetzte Energie zur Herstellung innerhalb von kurzer Zeit durch reine Windkraft selbst erzeugen.


Energiegewinnung aus der Pflanze oder Pflanzenresten nennt man Biomasse.

Ein weiterer wichtiger Energieträger ist die Biomasse. Sie ist ein nachwachsender Rohstoff in der die Energie chemisch eingespeichert ist. Zur Biomasse gehören unterschiedliche organische Stoffe biogener Art, wie z.B. Bioabfälle, Gülle oder andere Massen aus der Natur. Die Energie, welche man aus Biomasse herstellen kann, ist die in den Pflanzen gespeicherte Sonnenenergie, welche in Strom, Wärme oder Treibstoff umgewandelt werden kann. Etwa 50 Mrd. Kilowattstunden wurden im letzten Jahr nur durch die Nutzung von Bioenergie in Deutschland erzeugt und trugen dem Klimaschutz bei. Als regenerative Energieträger ist Biomasse rund um die Uhr verfügbar und flexibel einsetzbar, deshalb spielt sie eine wichtige Rolle in der umweltschonenden Energieversorgung.


Der Ausbau der erneuerbaren Energien kostet Milliarden!

Die Investitionen in die Technologie erneuerbarer Energien steigen in Deutschland rapide an. Mehrere Milliarden (etwa 20 Mrd. €) werden zurzeit allein in Deutschland in den Ausbau und die Entwicklung von Ökostrom investiert. Der Wandel des Energiesystems steht bevor und voraussichtlich wird sich die Investitionssumme in den nächsten Jahren sogar verdoppeln. Nicht nur der Klimaschutz spielt bei den Investitionen eine wichtige Rolle, denn zu dem ist es auch lukrativ den Naturstrom mit finanziellen Mitteln zu fördern.


Fazit

Die Nachfrage an erneuerbaren Energien in Deutschland steigt und durch den Ausbau des neuen Ressourcen-freundlichen Energienetzes wird auch die deutsche Beschäftigungszahl gefördert. Über die Endlichkeit fossiler und nuklearer Brennstoffe wissen alle Bescheid, somit ist der Grünstrom früher oder später unverzichtbar, um der immer weiter steigenden Nachfrage an Strom gerecht zu werden.

 

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